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TOY STORY 3 spricht Buzz plötzlich Spanisch. Wie finden Sie das?
Das ist eine tolle Idee, weil so viele Menschen auf der
ganzen Welt Spanisch sprechen und der Einfall bestens in die Geschichte passt.
Es ist so witzig, wenn der Space Ranger schließlich sogar Flamenco tanzt – aber
wir wollen nicht zu viel verraten. Das muss man einfach selbst gesehen haben.
Sie haben zu Disneys „Pinocchio“ eine eigene Version von „I’ve Got No Strings“ beigesteuert. Worin unterschied sich die Arbeit an TOY STORY 3?
Es war eine völlig andere Herangehensweise. Bei TOY STORY 3 arbeiteten wir direkt mit dem Regisseur Lee Unkrich zusammen, der ganz genau wusste, mit welchem Sound er die Bilder unterlegen wollte. Bei der Coverversion von „I’ve Got No Strings“ war es einfacher, weil wir da unser eigenes Süppchen kochen konnten.
Als Künstler haben die Gipsy Kings so viel erreicht. Was kommt als Nächstes?
Nach zwanzig Jahren, in denen wir Alben veröffentlicht und viele Tourneen absolviert haben, wenden wir uns jetzt neuen Projekten zu. Wir arbeiten an dem Musical „Zorro“, das 2011 seine US-Premiere feiern wird, und wir waren an Yasmina Rezas Regiedebüt „Chicas“ beteiligt. Außerdem entwickeln wir gerade eine Reality-TV-Show, die die Zigeuner-Kultur mit der modernen Gesellschaft vergleicht, wobei Musik dabei als Bindeglied fungiert.
Was bedeutet es Ihnen, für einen Disney/Pixar-Film einen Song auf Spanisch aufzunehmen?
Disney macht einen Großteil der amerikanischen Kultur aus und ist stets sehr respektvoll und bewusst mit den unterschiedlichsten Kulturen umgegangen, die in den USA nebeneinander existieren. Sehen Sie sich „Pocahontas“ oder „Küss’ den Frosch“ an. Die Musik in diesen beiden Filmen ist einfach unglaublich!
